The Ghetto Tarot

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Mystisch und pittoresk

Das Fotoprojekt von Alice Smeets interpretiert auf spirituelle

Weise die Symbolik von Tarot-Karten in den Slums von Haiti

THE GHETTO TAROT ist eine fotografisch-künstlerische Interpretation der traditionellen Tarotkarten. Die Szenen wurden vom Rider-Waite-Tarot-Deck (ursprünglich 1919 von der Künstlerin Pamela Colman Smith entworfen) inspiriert und zusammen mit einer Gruppe haitianischer Künstler, den Atis Rezistans, in den Ghettos von Haiti gestaltet. Die tradierte Symbolik der Karten hat sich in zeitlose Chiffren verwandelt, mit denen das moderne Heute ebenso entschlüsselt werden kann wie Ereignisse, die weit in eine "andere Zeit" zurückreichen.

Das Fotoprojekt von Alice Smeets ist keine Verherrlichung des Ghettos, sondern versucht das Leben im Ghetto in differenzierenden Lichtern zu zeigen, voller Kraft, Leben, Freude und Kreativität. Ghetto Tarot will die Mauern von Vorurteilen und Unwissenheit wenigstens ein Stück weit einreissen.

NOMINIERT FÜR DEN DEUTSCHEN FOTOBUCHPREIS 2016



© Screenshot 500px.com

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The Ghetto Tarot

Autorin: Alice Smeets
Verlag: Edition Lammerhuber
Erscheinungsjahr: 2015
Ausführung: Gebunden, dreisprachig (dt.engl.franz.) 186 Abb.
Format: 27.5 cm
Seiten: 208 S.
ISBN: 978-3-901753-97-8
Preis: CHF 72.00

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Verlag: Edition Lammerhuber

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Autor: Alice Smeets

Smeets besuchte die Schule in Eupen und machte dort 2005 das Abitur. Ihr Interesse an der Fotografie entdeckte sie 2006. Ein in Lüttich begonnenes Studium der Fotografie unterbrach sie nach einem Jahr, um zum ersten Mal nach Haiti zu reisen und dort zu fotografieren. Nach einem Workshop in New York bot ihr der Waliser Fotojournalist Philip Jones Griffiths, ehemals Präsident der renommierten Agentur Magnum Photos und bekannt vor allem für seine Vietnamkriegs-Bildreportagen, eine Stelle als persönliche Assistentin an. Seit 2008 gehört Smeets dem belgischen Fotografen-Kollektiv Out of Focus an. Ihre Bilder wurden u.a. bei der Photokina 2008 in Köln und als Projektionen beim „Visa pour l’image“ im selben Jahr in Perpignan gezeigt. 2008 besuchte Smeets Haiti erneut. Mit ihren Bildern will Smeets den Blicke des Betrachters auf die Situation der in größter Armut lebenden Menschen lenken. 2010 machte sie ihren Master Studienabschluss auf der University of Arts, London. Am 18. Dezember 2008 gewann Alice Smeets den internationalen „UNICEF-Foto-des-Jahres“-Wettbewerb, der von UNICEF Deutschland organisiert wird. Das prämierte Foto zeigt ein Mädchen aus Port-au-Prince, das mit einem weißen Kleid und weißen Schleifchen in den zu Zöpfen geflochtenen Haaren durch knöcheltiefe Pfützen voll Dreck und Unrat läuft. Hinter dem Kind sieht man zwei schwarze Schweine, die im Müll nach Nahrung suchen. Im Hintergrund erkennt man die rostigen, windschiefen Wellblechhütten des Slums Cité Soleil. „Das Bild führt uns den Lebensmut und die Energie eines Mädchens vor Augen, das mitten im Elend aufwächst“, so die Unicef-Schirmherrin Eva Luise Köhler bei der Preisverleihung in Berlin. Mit 21 Jahren ist Alice Smeets die jüngste Gewinnerin des UNICEF-Fotowettbewerbs, der seit 2000 weltweit ausgeschrieben wird. Insgesamt wurden 1450 Bilder von 128 Fotografen aus 31 Ländern eingereicht. Das Mädchen auf dem Foto hat die schweren Erdbeben in Haiti im Januar 2010 überlebt. Sie ist Präsidentin des belgischen, gemeinnützigen Vereins VIV TIMOUN, der Projekte auf Haiti ins Leben ruft. 2011 organisierte Alice Smeets einen Fotoworkshop namens "Eyes on Haiti" und brachte gemeinsam mit 5 weiteren freiwilligen Fotografen 20 jungen, erwachsenen Haitianern den Beruf des Fotografen bei. 2014 brachte sie gemeinsam mit dem Kameramann Frederic Biegmann einen Dokumentarfilm heraus namens AIDependence, der vom negativen Einfluss der internationalen Hilfsorganisationen auf die haitianische Bevölkerung berichtet und seine Premiere auf dem Filmfestival FIPA in Biarritz hatte.

 



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